Desktop

EFA Picture Desktop

Die Desktop-Geräte sind die Einstiegsvariante der EFA Picture Geräte. Sie sind nicht an den Einsatz in einer Fertigungslinie gebunden und können damit äußerst flexibel für die Erstellung unterschiedlicher Aufnahmen eingesetzt werden. So lassen sich Aufnahmen von SMD- oder THT-bestückten Platinen sowie Bilder für die Endkontrolle, den Wareneingang oder einfach zur Dokumentation erstellen.

Um diese Flexibilität zu gewährleisten, verfügen die Desktop-Gerät über kein automatisiertes Handling. Den Transport der Leiterplatine sowie das korrekte Einlegen in das Gerät muss der Bediener übernehmen. Dabei darf es weder zu einer Beschädigung der Platine noch zu einem übermäßigen Zeitverlust kommen.

Optimiertes Handling

Das richtige Handling von Leiterplatinen ist daher für Desktop-Geräte von besonderer Bedeutung. Hinzu kommt, dass das Handling oft durch ein ungenügendes Leiterplattendesign oder durch eine ungewöhnliche Leiterplattenform erschwert wird. Die Leiterplatine ist dann an den Rändern zu dicht bestückt oder einfach nicht rechteckig.

Hilfreich ist daher in jedem Fall ein freier Zugang zu den Auflageschienen und eine fein justierbare Einstellung der Breite dieser Auflageschienen. Beides wurde in den Geräten der EFA Picture Baureihe realisiert! Die Auflageschienen sind über eine Spindel in der Breite präzise veränderbar und die Auflagemechanik ist vollständig aus dem Gerät herausziehbar.

Vielfältige Beleuchtungskonzepte

Das Einsatzspektrum von Geräten aus der EFA Picture Baureihe ist vielfältig und ähnlich vielfältig sind auch die Anforderungen an die Beleuchtung.

Einerseits erfordert die Überprüfung der korrekten Bestückung von Leiterplatinen ein individuell abgestimmtes Verhältnis von Auflichtbeleuchtung zur Dunkelfeldbeleuchtung. Während die Auflichtbeleuchtung für die allgemeine Helligkeit zuständig ist, erlaubt die Dunkelfeldbeleuchtung eine deutlich bessere Erkennung von Oberflächenstrukturen. Sind Komponenten z. B. nicht mit einer Farbe beschriftet, sondern wurde die Beschriftung mit einem Laser eingebrannt, dann reicht eine Auflichtbeleuchtung allein nicht aus. Oder kann die Ausrichtung von Komponenten nur an abgeschrägten Kanten erkannt werden, dann ist auch hier eine Dunkelfeldbeleuchtung sehr hilfreich.

Andererseits begünstigt die Durchleuchtung des Keramiksubstrats einer Leiterplatine z. B. die Überprüfung von gedruckten Leiterbahnen. Auch hier ist eine korrekte Abstimmung zwischen der Auflichtbeleuchtung und der Durchleuchtung des Substrates maßgeblich für eine gelungene Gesamtaufnahme. Da die Leiterbahnen im Additiv-Verfahren hergestellt werden, ändert sich die Durchdringung des Lichtes von Leiterbahnebene zu Leiterbahnebene.

Steht dagegen die Überprüfung einer gleichmäßigen Lackbeschichtung im Vordergrund, dann muss die Beleuchtung im ultra-violetten Bereich erfolgen. Die meisten Lacke reagieren bei UV-Einstrahlung mit Fluoreszenz, die dann photographisch erfasst und ausgewertet werden kann.

Die Desktop-Geräte der EFA Picture Baureihe unterstützen auch eine Kombination dieser verschiedenen Beleuchtungsarten während einer Aufnahme. Damit kann zum Beispiel in einem Arbeitsgang eine Aufnahme zur Überprüfung der korrekten Bestückung und zeitgleich eine Aufnahme zur Überprüfung der  gleichmäßigen Lackbeschichtung erstellt werden.

Bildergalerie:

Verschiedene Gerätegrößen

Die Desktop-Geräte werden aktuell in zwei unterschiedlichen Größen gefertigt, die sich allerdings nur in der Gerätebreite unterscheiden!

In der Standard-Variante werden Leiterplatinen in einer Länge von bis zu 470 mm unterstützt. Das ist für die meisten Platinen ausreichend! Trotzdem gibt es auch immer wieder Ausreißer und dafür wurde die breite Variante entwickelt. In dieser Variante ist das Dektop-Gerät um 100 mm breiter, so dass auch Leiterplatinen mit einer Länge von bis zu 570 mm aufgenommen werden können.

Doch die Länge einer Leiterplatine, die tatsächlich photografisch erfasst werden kann, hängt auch von der gewählten Auflösung ab. Je höher die Auflösung, desto kleiner ist das Field of View der Kamera und desto kürzer ist die abbildbare Länge der Leiterplatine. Daher kann es durchaus sein, dass die breite Geräte-Variante auch für Platinen mit einer Länge kleiner als 470 mm die geeignete ist.

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